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Dipl.Übersetzerin (Englisch/Russisch); Autorin
Gestalt-therapeutische Beratung; Energiearbeit
(Reiki)
Berührt
werden ist existenziell
notwendig, so notwendig wie essen und trinken. Kinder lernen, die
Welt zu verstehen, indem sie die Dinge
berühren,
„begreifen“. Menschen, die daran Mangel litten,
werden zu
Erwachsenen, die sich selbst und die Welt nicht verstehen.
"Nitribitt von Tremmersdorf
Alle
drei Monate mußte sie
einfach zum Zahnarzt. Länger hielt sie es nie aus. ...
....Sie
ließ sich auch nie einen Termin geben. Dann konnte sie im
Wartezimmer sitzen und sich darauf freuen.
Sie
erzählte
niemandem davon. ....Irgendeiner mußte es doch bringen. Das
Gefühl. Wie beim Zahnarzt. Das Gefühl. Wenn er den
Bohrer
ansetzte, „ganz ruhig, keine Angst“ sagte, und
dann, ganz leicht,
für ein paar Sekunden, sein Handrücken ihr Gesicht
berührte."
(Auszug
aus: Marietta Schröder, "Nitribitt von
Tremmersdorf", Verlag Kliebenstein-Alkan, 1993)
Hätte
es damals schon die
Kuschelparties gegeben, hätte die Frau in meiner Geschichte
nicht zu dieser „drastischen“ Maßnahme
greifen müssen.
Die
„gute“ Nachricht: man kann auch
später, als Erwachsener, noch
„nachnähren“.
Es ist nie zu spät, die
Verantwortung für das eigene Wohlergehen zu
übernehmen und
sich etwas Gutes zu tun.
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